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Finde dich neu

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von Michael Lipson

Dieses Buch wendet sich an jeden, der ein bewusstes Leben führen will, und im Besonderen an alle, die mit sich und anderen Probleme haben und vielleicht schon ahnen, dass sie zuallererst bei sich selbst einen neuen Anfang setzen müssen.

Wenn wir gewohnheitsmäßig durchs Leben stolpern, kann es uns passieren, dass wir den größten Schatz vor unseren Füßen nicht bemerken. Denn unsere alltäglichen Seelenfähigkeiten sind nur grobe, herabgesunkene Formen unserer höchsten geistigen Fähigkeiten.

Es wird gezeigt, wie sechs der Seelenkräfte – Denken, Fühlen, Tun, Lieben, Sich-Öffnen und Danken – unendlich intensiviert werden können. Die Übungen sind nicht kompliziert, aber anspruchsvoll. Sie stärken die Fähigkeit, aufmerksam zu sein und dadurch im gegebenen Augenblick das Richtige zu sagen und auf neue Gedanken zu kommen. Stufe für Stufe führen sie aus der Zerstreuung und Verwirrung heraus, sodass wir erüben können, was wir am meisten brauchen: andauernde Geistesgegenwart.

»Paradies ist ein irdisches Projekt. Durch das Intensivieren und Konzentrieren unserer Seelenkräfte verbinden wir Himmel und Erde. Wir finden Gelegenheiten für Wunder und Überraschungen in der einfachen Tatsache unseres Hierseins.« Michael Lipson

160 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3-7725-1431-9
Freies Geistesleben

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Anthroposophischer Seelenkalender
Anthroposophischer Seelenkalender
Als Ergänzung zum Wochenrhythmus der privaten und geschäftlichen Agenda, die sich mit Terminen füllt und uns durch die Tage hetzt, bietet der anthroposophische Seelenkalender für jede Woche des Jahres einen Spruch, mit dem man kurz zur Ruhe kommen kann. Freiräume gibt es viele, auch wenn das Leben uns manchmal stresst. Die Wochensprüche sind durchnummeriert. Spruch 1 beginn an Ostern, der letzte, Spruch 52 führt wiederum an das nächste Osterfest heran. Jeder Spruch hat zum Inhalt, wie sich das Verhältnis der Seele zur Natur verändert, durch die Jahreszeiten hindurch, in der sich nicht nur die Natur verwandelt, sondern auch der Mensch. ISBN: 978-3-7274-5229-1 64 Seiten, Kartoniert Zusätzliche Information: Der anthroposophische Seelenkalender ist im Kontext eines Kalendariums auf das Jahr 1912/13 entstanden. Die Initiative ging von der Baronin Imme von Eckhardtstein (1871–1930) aus. Während eines mit Rudolf Steiner und Marie von Sivers an der Adriaküste verbrachten Erholungsaufenthalts im Frühjahr 1911 beschäftigte sich die Künstlerin intensiv mit Tierkreisbildern. Rudolf Steiner gab ihr Tipps, wie sie sich in die Sternbilder und deren Kräftewirkung einleben könne, und machte einige Skizzen zur Darstellung. Bei diesen Gesprächen kam auch die Idee eines Kalendariums auf, das nach anthroposophischen Gesichtspunkten gestaltet wäre. Für den geplanten Kalender stellte Rudolf Steiner das Namenskalendarium mit Heiligen und historischen Persönlichkeiten zusammen, während Imme von Eckhardtstein Abbildungen schuf. Als Zusatz zu diesem Jahrweiser verfasste Steiner, wohl im darauffolgenden Winter und in München, meditative Sprüche, die dem jahreszeitlichen Wechsel folgend das aktive seelische Erleben anregen. Ostern 1912 erschienen die 52 Wochensprüche des Seelenkalenders unter diesem Titel im Anschluss an das Kalendarium; sie nahmen darin gerade mal zwanzig Seiten ein. Wiewohl ursprünglich beabsichtigt wurde die Herausgabe eines Kalendariums in den Folgejahren nicht weitergeführt. Die Wochensprüche des Seelenkalenders jedoch, die auf reges Interesse stießen, erschienen gegen Ende des Ersten Weltkriegs in gleich zwei neuen Ausgaben. Zunächst in einer Reihe kleiner farbiger Heftchen, welche die Waldorf-Astoria Cigarettenfabrik ihren Zigarettenschachteln beilegte. Sie waren als «geistige Anregung» für die Soldaten im Feld gedacht. Ebenfalls 1918 und fast zeitgleich wurde der Seelenkalender im Rahmen einer Textsammlung abgedruckt, die Rudolf Steiner unter dem Titel Durch den Geist zur Wirklichkeits-Erkenntnis der Menschenrätsel zunächst für die von Hermann Hesse herausgegebene Bücherei für deutsche Kriegsgefangene zusammengestellt hat und die dann von Helene Röchling finanziert wurde. Anfang 1925 erschien im Philosophisch-Anthroposophischen Verlag eine weitere Neuausgabe des Seelenkalenders, nun erstmals unter dem Titel Anthroposophischer Seelenkalender. Rudolf Steiner konnte selbst noch den Umschlag dazu entwerfen – «lauter schöne fünfzackige Sterne», wie die Verlagsverantwortliche Johanna Mücke an Marie Steiner berichtete. Auch das Format und die Schrift, in der der Kalender mit nur mehr einem Spruch pro Seite erscheinen sollte, legte er fest. Diese Ausgabe letzter Hand lag wenige Tage nach Steiners Tod gedruckt vor. Ihr Aussehen bestimmt die Form, in welcher der Anthroposophische Seelenkalender noch heute erscheint. Rudolf Steiner legte seinen Zuhörern die Sprüche immer wieder ans Herz: Man könne viel erreichen, wenn man sie meditiere. Und 1918/19, als er begann Gruppenformen für die eurythmische Darstellung zu entwickeln, gehörten die Wochensprüche zu den ersten Texten, für die Steiner Raumchoreografien schuf. Beginnend mit dem 35. Spruch «Kann ich das Sein erkennen» entstanden regelmäßig Eurythmieformen zu den einzelnen Wochensprüchen des Seelenkalenders. Heute gibt es verschiedene Zugangsmöglichkeiten zum Seelenkalender und entsprechende Übungswege, auch vertont wurden die Wochensprüche bereits. Die 52 Wochensprüche des Anthroposophischen Seelenkalenders erlauben das seelische Miterleben des Jahreslaufs in seinen verschiedenen Dimensionen und beziehen sich dabei in vielschichtiger Weise aufeinander. Die komplexe Komposition verschränkt das dem Sonnenlauf folgende Naturjahr mit seinen Jahreszeiten und Vegetationsperioden, dem Ein- und Ausatmen der Natur, mit dem christologischen Jahr und dem diesem zugehörigen Festkreis von Weihnachten, Ostern und Pfingsten, der unserem Seelenleben einen Rhythmus gibt. Da der Jahreslauf der Wochensprüche mit dem Ostertermin beginnt, verschiebt sich die Zuordnung der Sprüche von Jahr zu Jahr. Dies fiel bereits im ersten Jahr auf, weil der Ostertermin 1913 früher lag als der des Vorjahrs und sich so ein Seelenkalender-Jahr mit nur 50 Wochen ergab. Eine ähnliche Verschiebung entstand dort, wo im Erstdruck bestimmte Sprüche – wie jener der Weihnachtswoche –mit einer Festesstimmung überschrieben waren, die in dieser Zuordnung nur für das Jahr 1912/13 mit dem Jahreslauf übereinstimmten. Rudolf Steiner maß diesen Verschiebungen keine Bedeutung bei, da er, wie er betonte, immer drei Wochensprüche in derselben Stimmung gehalten habe. Die Angaben zu den Sprüchen auch in «Johannes-» und «Michaeli-Stimmung» wurden in den folgenden Ausgaben einfach weggelassen. Strukturierend eingefügt wurde jedoch in der Ausgabe letzter Hand entsprechend der für das Jahr 1925 geltenden Daten die Angabe der vier Jahreszeiten: Frühling (vor dem 1. Spruch), Sommer (vor dem 11. Spruch, mithin zum 21. Juni), Herbst (vor dem 25. Spruch) und Winter (vor dem 37. Spruch). Für eine Beschäftigung mit dem Seelenkalender auf der Südhalbkugel sind die Sprüche gemäß des dortigen Jahreszeiten-Rhythmus mit einer Verschiebung um ein halbes Jahr «anzuwenden», also «umzudrehen», wie Rudolf Steiner auf entsprechende Nachfrage formulierte. Nana Badenberg im Februar 2018

10,00 €
Lebe deine weibliche Energie
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von Celia Schönstedt Was ist das Besondere am Frausein? Wie lassen sich weibliche Prinzipien von Intuition, Hingabe und Empfangen verkörpern? Die beiden Heilpraktikerinnen Celia Schönstedt und Petra Schneider zeigen leichte Anwendungen, mit denen jede Frau ihre weibliche Energie entdecken und aktivieren kann. Wirkungsvolle Meditationen, YinYoga, QiGong, Heilpflanzen und Massagen mit Aromaölen, aber auch Impulse für die eigene Wohnung, Kleidung und Schmuck eröffnen sanft die Quellen der weiblichen Urkraft. 144 Seiten, TaschenbuchISBN 978-3-96860-057-4Nymphenburger in der Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG

20,00 €
Vom Normalen zum Gesunden
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von Georg Kühlewind Mit Humor und Gründlichkeit führt Georg Kühlewind die vielen Fallen vor Augen, in die wir aus Gewohnheit und Bequemlichkeit tappen. Er beschreibt das Bewusstsein phänomenologisch, schildert, wie sich starre Formen im Unterbewusstsein festsetzen und was uns andererseits aus überbewussten Quellen zufließt. Eine Fülle von Übungen regen den Leser dazu an, den Weg aus dem Gewohnten heraus zu wagen. >>Es hängt vom Menschen ab, ob er seine Möglichkeit zur Freiheit verwirklicht … Eins ist sicher: Frei sein kann er nur, wenn er schöpferisch und aktiv sein Leben führt.<<  Georg Kühlewind   284 Seiten Kartoniert ISBN 978-3-7725-2874-3 Verlag Freies Geistesleben  

10,00 €
Das Herzenhören
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von Jan-Philipp Sendker Eine der großen Liebesgeschichten unserer Zeit, die schon Hunderttausende Leserinnen begeisterte und stetig neue Leser findet: Die Suche nach ihrem vermissten Vater führt Julia Win von New York nach Kalaw, einem malerischen, in den Bergen Burmas versteckten Dorf. Ein vierzig Jahre alter Liebesbrief ihres Vaters an eine unbekannte Frau hat sie an diesen magischen Ort geführt. Hier findet sie nicht nur einen Bruder, von dem sie nichts wusste, sondern stößt auch auf ein Familiengeheimnis, das ihr Leben für immer verändert. Die Burma-Serie (Band 1) 304 Seiten, Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN 978-3-453-41001-5 Verlag Heyne

12,00 €
"Die Blumenuhr"
"Die Blumenuhr"
Die Natur lebt mit uns – und wir mit ihr In der Natur hat alles seine Zeit: Morgens erwacht die Ringelblume, mittags zeigt die Tigerlilie ihre gelbe Blütenpracht, und am Abend öffnet sich die Nachtkerze mit einem geheimnisvollen Knistern – Jede Blume hat ihren eigenen Rhythmus. Sie öffnet und schließt ihre Blüte zu einer bestimmten Stunde des Tages. Der berühmte schwedische Naturforscher Carl von Linné entdeckte dies bei seinen Beobachtungen und ließ daraufhin 1745 im Botanischen Garten von Uppsala die erste Blumenuhr anlegen. Das Besondere daran: Kreisförmig wie auf dem Ziffernblatt einer Uhr angeordnet, blühte jede einzelne Pflanzenart in ihrem eigenen Zeitfenster. Der Legende nach konnte Linné mit ihrer Hilfe die Uhrzeit bis auf fünf Minuten genau bestimmen. Beobachten und innehalten Wir lassen die Blumenuhr jetzt zu Hause an der Wand erblühen! Inspiriert von Linné und gezeichnet von Künstlerin Anne Wenzel, möchten wir Kindern den natürlichen Tagesverlauf auf ganzheitliche und achtsame Weise näherbringen. Die Blumenuhr lädt dazu ein, Zeit als etwas Schönes und Lebendiges zu begreifen. Statt abstrakter Zahlen geht jeweils eine andere Blüte zur vollen Stunde auf. Sie tickt nicht laut, nicht digital und hetzt nicht von einer Sekunde zur nächsten. Kinder lernen spielerisch, sich an der Natur zu orientieren, genau zu beobachten und innezuhalten. Wenn sie erleben, wie eine Seerose am Morgen gegen sieben Uhr ihre Blüte entfaltet, ist dies ein faszinierender Augenblick. Die Zeit wird dadurch sichtbar und lebendig. Lasst euch Zeit Schaut hin, atmet durch, lasst euch Zeit: Das Blumenuhr-Bild motiviert Eltern und Kinder, kostbare Momente zu teilen. Es bietet unzählige Inspirationen, gemeinsam ins Gespräch zu kommen, Beobachtungen auszutauschen oder besondere Rituale zu pflegen – zum Beispiel bei Sonnenaufgang eine Sommerwiese zu entdecken oder eine „lebendige“ Blumenuhr im Garten anzulegen. Jeder Spaziergang wird zu einem kleinen „Forscher“-Abenteuer. Ob Gänsedistel, Johanniskraut oder Wegwarte – mit der Blumenuhr können Kinder und Eltern viele spannende Pflanzen kennenlernen. Zusammen gehen sie mit offenen Augen durch die Welt und schärfen mit Neugier und Freude ihren Blick für die kleinen Wunder am Wegesrand. -> Blumenuhrzeiten <-  Umweltfreundliches RecyclingpapierGröße: 50 x 50cmGTIN 0764137749804 Waldow Verlag

14,00 €
VORHANG AUF Probe-Abo
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Die aktuelle Ausgabe von VORHANG AUF zum kostenlosen Probelesen:Wenn Ihnen VORHANG AUF gefällt, brauchen Sie nichts weiter zu tun. Sie erhalten dann alle drei Monate die neueste Ausgabe, frei Haus für 59,00 EUR im Jahr inkl. MwSt. (Ausland 65 Euro).Sie erhalten eine Ausgabe von VORHANG AUF gratis. Sollte Ihnen VORHANG AUF nicht zusagen, teilen Sie uns dies innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Probeheftes mit, eine formlose Mitteilung genügt, und die Sache ist erledigt! Das kostenlose Probeheft dürfen Sie in jedem Fall behalten.VORHANG AUF erscheint viermal im Jahr im März, Juni, September und Dezember. Die Rechnungsstellung erfolgt jährlich jeweils für vier Ausgaben im Voraus. Das Abonnement kostet 59 Euro (Ausland 65 Euro). Der erste Abo-Beitrag wird frühestens 14 Tage nach Erhalt des Probeheftes fällig.Eine Vielfalt von bereits erschienenen Themenheften von VORHANG AUF kann hier auch einzeln bestellt werden. Vier Hefte jährlich, inkl. Porto Jeweils zum Ablauf des Abrechnungszeitraumes fristlos kündbar. Jeweils zum Ablauf des Abrechnungszeitraumes fristlos kündbar. VORHANGT AUF erscheint viermal im Jahr im März, Juni, September und Dezember. Die Rechnungsstellung erfolgt jährlich jeweils für vier Ausgaben im Voraus. Das Abonnement kostet 59 Euro (Ausland 65 Euro). Der erste Betrag wird direkt nach Abschluss des Abonnements fällig. Mit der Erstlieferung erhalten Sie alle, seit der gewählten Startausgabe, erschienenen Hefte. Die Folgebeiträge dafür werden wie folgt fällig: Bei einem Abonnementabschluss ab der Frühjahrsausgabe: Am 01. Februar Bei einem Abonnementabschluss ab der Sommersausgabe: Am 01. Mai Bei einem Abonnementabschluss ab der Herbstsausgabe: Am 01. August Bei einem Abonnementabschluss ab der Wintersausgabe: Am 01. November Sollten Sie bis dahin nicht gekündigt haben, verlängert sich das Abonnement nach einem Jahr automatisch um weitere vier Ausgaben. Bis zur Fälligkeit des Betrages können Sie fristlos kündigen. Ein Teilerstattung des Abobetrages ist grundsätzlich nicht möglich. Erscheint im März, Juni, September und Dezember.      

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Ein Kurs in Wundern
Ein Kurs in Wundern
A Course in Miracles® wurde 1975 in den USA veröffentlicht und trifft seitdem weltweit auf großes Interesse. Inzwischen haben das englische Original und die zahlreichen Übersetzungen eine Auflage von über 3 Millionen Exemplaren erreicht. Sein Anliegen ist, einen Weg zu innerem Frieden zu weisen. Der Kurs zeigt das Denken von Angst und Schuld auf, in dem die Menschen in dieser Welt gefangen sind, und lehrt, dass es einen anderen, besseren Weg gibt, mit den schwierig erscheinen­ den Ereignissen, Situationen und Menschen umzugehen, die uns im Laufe unseres Lebens begegnen. Dieser »andere Weg« ist die – richtig verstandene – Vergebung. Mit ihr kehrt der Frieden in unser Bewusstsein zurück, der hinter Angst und Schuldgefühlen verborgen ist. Frieden ist die Voraussetzung dafür, einen ruhigen Geist zu erlangen und sich an Gott zu erinnern. Der Kurs ist nicht als Grundlage für eine neue Religion, Bewegung oder Vereinigung gedacht. Vielmehr dient er unabhängig von äußeren Autoritäten dem Selbststudium. Er richtet sich an Menschen, die nach einer friedlicheren Betrachtungsweise für ihr Leben und ihren Alltag suchen. Der InhaltEin Kurs in Wundern ist wie ein Lehrwerk aufgebaut und besteht aus drei Teilen: dem Textbuch, dem Übungsbuch und dem Handbuch für Lehrer. Anders als bei einem herkömmlichen Lehrbuch werden die Gedanken jedoch nicht linear entwickelt, sondern kreisen in einer Sprache von hoher Prägnanz und poetischer Schönheit um das zentrale Thema der Vergebung. Der Kurs ähnelt hierin einer klassischen Symphonie und den großen Schöpfungen der Weltliteratur.Im Textbuch wird ausführlich die Lehre dargelegt, auf der das Denksystem des Kurses gründet. Es wird begleitet von den 365 Lektionen des Übungsbuches, die den täglichen Rahmen bieten, um sich mit den Gedanken des Kurses auseinanderzusetzen. Das Handbuch für Lehrer gibt Antworten auf Fragen, die sich beim Studium des Kurses stellen können. Im Sinne des Kurses ist jeder immer zugleich Lehrer und Schüler, da jeder das Denksystem zum Ausdruck bringt und lernt, an das er glaubt.Der Titel für dieses große spirituelle Werk ist ungewöhnlich und gibt leicht Anlass zu Missverständnissen. Wunder im Sinne des Kurses haben nichts mit unerklärlichen Phänomenen in der Außenwelt zu tun. Mit Wundern sind aus­ schließlich innere Veränderungen gemeint. Wunder sind Veränderungen der eigenen Wahrnehmung in Situationen, die als schmerzhaft, bedrohlich oder angsteinflößend erlebt werden. Wunder, so sagt der Kurs, sind Manifestationen von Liebe, die sowohl dem Empfangenden als auch dem Gebenden mehr Liebe schenken.Einer Aussage des Kurses zufolge bedeutet die »Komplexität der Form nicht gleichzeitig eine Komplexität des Inhalts«. Jedes Problem, das wir wahrnehmen, ist laut Kurs ein Ausdruck dafür, dass wir nicht vergeben haben, und kann durch ein Wunder geheilt werden. Doch das Wunder ist keine Magie. Es bringt nicht die äußeren Erscheinungen zum Verschwinden, die uns missfallen. Es erinnert uns lediglich daran, dass es tief in uns verborgen eine Identität der Liebe gibt, die keinen Angriff, sondern nur Frieden kennt.Wenn es uns Menschen immer ganz mühelos gelänge, unsere mit Unfrieden oder Ärger besetzten Wahrnehmungen gegen eine neue, friedliche Sichtweise auszutauschen, dann wäre es um den Zustand der Welt zweifellos anders bestellt. Es bedarf dazu eines fundamentalen und langsamen Geisteswandels, der große Geduld und Bereitwilligkeit erfordert. Es ist der große Verdienst der Arbeiten von Kenneth Wapnick, Menschen hierbei eine sanfte und liebevolle Begleitung zu bieten, mit deren Hilfe sie diesen Prozess der Vergebung wirksam in ihr Leben integrieren können.Der Kurs sagt: »Damit du Frieden hast, lehre Frieden, um ihn zu lernen.« Die Aufmerksamkeit verschiebt sich: weg vom anderen, hin zu uns selbst. Jeder Mensch hat Feindbilder, seien es schwierige Kollegen, Partner, Eltern, politische Gegner. Es ist nicht entscheidend, was die anderen tun, auch wenn sie, oft sehr sichtbar, in einer Weise handeln, die, wie es scheint, Ärger und Unfrieden geradezu provozieren muss. Reagieren wir mit Empörung und Gekränktheit, sind wir uns der Zustimmung des größten Teils der Menschheit gewiss. Die Folge ist jedoch eine verheerende und ausweglose Kette von Angriffen und Gegenangriffen. Die Hoffnung, auf diese Weise Frieden zu schaffen, wird immer von neuem enttäuscht. Befreiung liegt einzig und allein darin, dass wir eine andere Geisteshaltung wählen. Nur zwei Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung: eine Haltung des Friedens, die aus dem Beiseitelegen des Ego­Selbst und der Hinwendung zur Liebe entsteht, und eine Haltung des Angriffs als Folge von Ego­Identifikation. Jede Situation wird durch die Linse des Wahrnehmenden gefiltert und bestätigt ihm, was er ohnehin schon, mehr oder minder unbewusst, über sich und die Welt dachte. Wählt er eine Haltung des Angriffs, wird er in der Situation problemlos eine Rechtfertigung für seine Wahl finden. Der Mechanismus ist subtil. Ohne es zu bemerken, sehen wir gegenwärtige Situationen im Lichte vergangenen Lernens und reagieren dann auf unsere Vergangenheit. Damit werden die alten Erfahrungen bestätigt und verstärkt. Die Gegenwart wird so zur ständigen Neuinszenierung vergangener Konflikte und Leiden. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, setzt der Kurs an einem Thema an, das den Schlüssel zum Verständnis aller problematischen Erfahrungen enthält: dem Thema der Schuld.Schuldgefühle liegen weitestgehend unterhalb unserer Bewusstseinsschwelle. Im Sinne des Kurses sind sie die Überzeugung von der eigenen Wertlosigkeit, Kleinheit, Hilflosigkeit und dergleichen mehr – Überzeugungen, die ihrerseits aus dem Glauben stammen, von Gott getrennt und abgeschnitten zu sein. Solche negativen Selbstgefühle bringen Spannung und Konflikt im eigenen Innern mit sich. Wir verschaffen uns Luft, indem wir uns über andere aufregen. Der Ärger sorgt zwar für eine kurzfristige Spannungsabfuhr, ändert aber nichts an dem negativen Denken über uns selbst, der eigentlichen Quelle des Unfriedens. Erst wenn dieses Denken selber berichtigt ist, sind wir frei. Die PraxisIn der Alltagspraxis ist der Kurs ein Weg der Achtsamkeit in Kontakt mit dem inneren Lehrer des Friedens, der in der Sprache des Kurses als Heiliger Geist bezeichnet wird. Dabei wird uns empfohlen, im Innern aufrichtig um Hilfe zu bitten. Diese Bitte drückt sich darin aus, mit den unfriedlichen Reaktionen und Gefühlen uns und anderen gegenüber nicht recht haben zu wollen. Mit dieser Entscheidung wird ein offener Geist hergestellt, der von einem neuen Denken erfüllt werden kann, das die ganze Zeit über schon da war. Der Kurs spricht bei der Auflösung von Angst, Ärger oder Hass von einem Wunder. Darin spiegelt sich ein Charakteristikum dieses Werkes: die Einbettung psychologischer Vorgänge in einen religiösen Rahmen. Wahre Weiterentwicklung ist laut Kurs weitaus mehr als das Verstehen und Verbessern alter Reaktions­ und Persönlichkeitsmuster. Sie ist das Transzendieren des fordernden und bedürftigen Ich mit seinen scheinbar verlockenden Angeboten der persönlichen Wichtigkeit und Besonderheit sowie das schrittweise Akzeptieren einer ruhigen, von Gott gegebenen Identität. Ziel der Arbeit mit dem Kurs ist es, die Identifikation mit dem Ego­Selbst, der Identität aus Kleinheit, Groll, Angst und Schuldgefühlen, bewusst zu machen und schrittweise zu lockern und zu lösen. Damit entsteht Frieden, der uns zunehmend an eine alte, verschüttete Wahrheit in uns erinnert: die Identität der Unverletzlichkeit, Unschuld und Liebe, die wir nie verloren haben.Das ist der langwierige Prozess des spirituellen »Laufenlernens«, der mit dem Kurs eingeleitet wird. In Situationen von Angst und Stress gibt es die Alternative des Wunders, wenn wir die kleine Bereitwilligkeit haben, uns innerlich nicht zu verschließen und aufrichtig um Hilfe zu bitten. Der Kurs drückt das mit folgen­ den Worten aus: »Vielleicht gibt es eine andere Weise, dies anzusehen. Was kann ich dabei verlieren, wenn ich frage?« (Textbuch S. 631) Diese Haltung der inneren Offenheit zu schulen und lebendig werden zu lassen ist eines der wesentlichen praktischen Anliegen dieses großen spirituellen Werkes.Dr. William Thetford & Dr. Helen Schucman1320 Seiten, gebundenISBN: 978-3-923662-18-0Greuthof Verlag

59,80 €
Das kleine Buch der Sufi-Geschichten
Das kleine Buch der Sufi-Geschichten
von Neil Douglas-Klotz Die Geschichten in diesem Buch stammen aus dem Fundus des Autors, Übersetzers und Sufis Neil Douglas-Klotz, die er in den letzten zwanzig Jahren in seinen Seminaren frei und mündlich erzählt hat. Die meisten von ihnen sind den Werken klassischer Sufis wie Rumi, Attar oder Saadi entnommen. – "Neil Douglas-Klotz schreibt, als säße er in deinem Wohnzimmer und würde dich zum Nachmittagstee einladen, um dich mit herzerfrischenden, oft humorvollen, aber auch seelisch tiefen Sufi-Geschichten zu unterhalten. Seine Modernisierung der alten Texte kommt behutsam und mit Bedacht daher und bleibt dennoch kompromisslos. Nicht alle seiner Geschichten stellen die Sufis in einem positiven Licht dar, und sie enden oft nicht so, wie man es erwarten würde; manchmal bleiben die Bösewichte unbestraft, manchmal bleiben die Liebenden getrennt, und manchmal, wenn die Liebenden wieder vereint sind, erkennen sie später, was für einen großen Fehler sie begangen haben – alles Geschichten, die das Leben schreibt." Maryam Mafi, Rumi’s Little Book of Life 208 Seiten, SoftcoverISBN 978-3-947831-48-7 Der Erzählverlag 2023

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Spruch «Kann ich das Sein erkennen» entstanden regelmäßig Eurythmieformen zu den einzelnen Wochensprüchen des Seelenkalenders. Heute gibt es verschiedene Zugangsmöglichkeiten zum Seelenkalender und entsprechende Übungswege, auch vertont wurden die Wochensprüche bereits. Die 52 Wochensprüche des Anthroposophischen Seelenkalenders erlauben das seelische Miterleben des Jahreslaufs in seinen verschiedenen Dimensionen und beziehen sich dabei in vielschichtiger Weise aufeinander. Die komplexe Komposition verschränkt das dem Sonnenlauf folgende Naturjahr mit seinen Jahreszeiten und Vegetationsperioden, dem Ein- und Ausatmen der Natur, mit dem christologischen Jahr und dem diesem zugehörigen Festkreis von Weihnachten, Ostern und Pfingsten, der unserem Seelenleben einen Rhythmus gibt. Da der Jahreslauf der Wochensprüche mit dem Ostertermin beginnt, verschiebt sich die Zuordnung der Sprüche von Jahr zu Jahr. Dies fiel bereits im ersten Jahr auf, weil der Ostertermin 1913 früher lag als der des Vorjahrs und sich so ein Seelenkalender-Jahr mit nur 50 Wochen ergab. Eine ähnliche Verschiebung entstand dort, wo im Erstdruck bestimmte Sprüche – wie jener der Weihnachtswoche –mit einer Festesstimmung überschrieben waren, die in dieser Zuordnung nur für das Jahr 1912/13 mit dem Jahreslauf übereinstimmten. Rudolf Steiner maß diesen Verschiebungen keine Bedeutung bei, da er, wie er betonte, immer drei Wochensprüche in derselben Stimmung gehalten habe. Die Angaben zu den Sprüchen auch in «Johannes-» und «Michaeli-Stimmung» wurden in den folgenden Ausgaben einfach weggelassen. Strukturierend eingefügt wurde jedoch in der Ausgabe letzter Hand entsprechend der für das Jahr 1925 geltenden Daten die Angabe der vier Jahreszeiten: Frühling (vor dem 1. Spruch), Sommer (vor dem 11. Spruch, mithin zum 21. Juni), Herbst (vor dem 25. Spruch) und Winter (vor dem 37. Spruch). 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Ein Kurs in Wundern
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A Course in Miracles® wurde 1975 in den USA veröffentlicht und trifft seitdem weltweit auf großes Interesse. Inzwischen haben das englische Original und die zahlreichen Übersetzungen eine Auflage von über 3 Millionen Exemplaren erreicht. Sein Anliegen ist, einen Weg zu innerem Frieden zu weisen. Der Kurs zeigt das Denken von Angst und Schuld auf, in dem die Menschen in dieser Welt gefangen sind, und lehrt, dass es einen anderen, besseren Weg gibt, mit den schwierig erscheinen­ den Ereignissen, Situationen und Menschen umzugehen, die uns im Laufe unseres Lebens begegnen. Dieser »andere Weg« ist die – richtig verstandene – Vergebung. Mit ihr kehrt der Frieden in unser Bewusstsein zurück, der hinter Angst und Schuldgefühlen verborgen ist. Frieden ist die Voraussetzung dafür, einen ruhigen Geist zu erlangen und sich an Gott zu erinnern. Der Kurs ist nicht als Grundlage für eine neue Religion, Bewegung oder Vereinigung gedacht. 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Im Sinne des Kurses ist jeder immer zugleich Lehrer und Schüler, da jeder das Denksystem zum Ausdruck bringt und lernt, an das er glaubt.Der Titel für dieses große spirituelle Werk ist ungewöhnlich und gibt leicht Anlass zu Missverständnissen. Wunder im Sinne des Kurses haben nichts mit unerklärlichen Phänomenen in der Außenwelt zu tun. Mit Wundern sind aus­ schließlich innere Veränderungen gemeint. Wunder sind Veränderungen der eigenen Wahrnehmung in Situationen, die als schmerzhaft, bedrohlich oder angsteinflößend erlebt werden. Wunder, so sagt der Kurs, sind Manifestationen von Liebe, die sowohl dem Empfangenden als auch dem Gebenden mehr Liebe schenken.Einer Aussage des Kurses zufolge bedeutet die »Komplexität der Form nicht gleichzeitig eine Komplexität des Inhalts«. Jedes Problem, das wir wahrnehmen, ist laut Kurs ein Ausdruck dafür, dass wir nicht vergeben haben, und kann durch ein Wunder geheilt werden. Doch das Wunder ist keine Magie. Es bringt nicht die äußeren Erscheinungen zum Verschwinden, die uns missfallen. Es erinnert uns lediglich daran, dass es tief in uns verborgen eine Identität der Liebe gibt, die keinen Angriff, sondern nur Frieden kennt.Wenn es uns Menschen immer ganz mühelos gelänge, unsere mit Unfrieden oder Ärger besetzten Wahrnehmungen gegen eine neue, friedliche Sichtweise auszutauschen, dann wäre es um den Zustand der Welt zweifellos anders bestellt. Es bedarf dazu eines fundamentalen und langsamen Geisteswandels, der große Geduld und Bereitwilligkeit erfordert. Es ist der große Verdienst der Arbeiten von Kenneth Wapnick, Menschen hierbei eine sanfte und liebevolle Begleitung zu bieten, mit deren Hilfe sie diesen Prozess der Vergebung wirksam in ihr Leben integrieren können.Der Kurs sagt: »Damit du Frieden hast, lehre Frieden, um ihn zu lernen.« Die Aufmerksamkeit verschiebt sich: weg vom anderen, hin zu uns selbst. Jeder Mensch hat Feindbilder, seien es schwierige Kollegen, Partner, Eltern, politische Gegner. Es ist nicht entscheidend, was die anderen tun, auch wenn sie, oft sehr sichtbar, in einer Weise handeln, die, wie es scheint, Ärger und Unfrieden geradezu provozieren muss. Reagieren wir mit Empörung und Gekränktheit, sind wir uns der Zustimmung des größten Teils der Menschheit gewiss. Die Folge ist jedoch eine verheerende und ausweglose Kette von Angriffen und Gegenangriffen. Die Hoffnung, auf diese Weise Frieden zu schaffen, wird immer von neuem enttäuscht. Befreiung liegt einzig und allein darin, dass wir eine andere Geisteshaltung wählen. Nur zwei Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung: eine Haltung des Friedens, die aus dem Beiseitelegen des Ego­Selbst und der Hinwendung zur Liebe entsteht, und eine Haltung des Angriffs als Folge von Ego­Identifikation. Jede Situation wird durch die Linse des Wahrnehmenden gefiltert und bestätigt ihm, was er ohnehin schon, mehr oder minder unbewusst, über sich und die Welt dachte. Wählt er eine Haltung des Angriffs, wird er in der Situation problemlos eine Rechtfertigung für seine Wahl finden. Der Mechanismus ist subtil. Ohne es zu bemerken, sehen wir gegenwärtige Situationen im Lichte vergangenen Lernens und reagieren dann auf unsere Vergangenheit. Damit werden die alten Erfahrungen bestätigt und verstärkt. Die Gegenwart wird so zur ständigen Neuinszenierung vergangener Konflikte und Leiden. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, setzt der Kurs an einem Thema an, das den Schlüssel zum Verständnis aller problematischen Erfahrungen enthält: dem Thema der Schuld.Schuldgefühle liegen weitestgehend unterhalb unserer Bewusstseinsschwelle. Im Sinne des Kurses sind sie die Überzeugung von der eigenen Wertlosigkeit, Kleinheit, Hilflosigkeit und dergleichen mehr – Überzeugungen, die ihrerseits aus dem Glauben stammen, von Gott getrennt und abgeschnitten zu sein. Solche negativen Selbstgefühle bringen Spannung und Konflikt im eigenen Innern mit sich. Wir verschaffen uns Luft, indem wir uns über andere aufregen. Der Ärger sorgt zwar für eine kurzfristige Spannungsabfuhr, ändert aber nichts an dem negativen Denken über uns selbst, der eigentlichen Quelle des Unfriedens. Erst wenn dieses Denken selber berichtigt ist, sind wir frei. Die PraxisIn der Alltagspraxis ist der Kurs ein Weg der Achtsamkeit in Kontakt mit dem inneren Lehrer des Friedens, der in der Sprache des Kurses als Heiliger Geist bezeichnet wird. Dabei wird uns empfohlen, im Innern aufrichtig um Hilfe zu bitten. Diese Bitte drückt sich darin aus, mit den unfriedlichen Reaktionen und Gefühlen uns und anderen gegenüber nicht recht haben zu wollen. Mit dieser Entscheidung wird ein offener Geist hergestellt, der von einem neuen Denken erfüllt werden kann, das die ganze Zeit über schon da war. Der Kurs spricht bei der Auflösung von Angst, Ärger oder Hass von einem Wunder. Darin spiegelt sich ein Charakteristikum dieses Werkes: die Einbettung psychologischer Vorgänge in einen religiösen Rahmen. Wahre Weiterentwicklung ist laut Kurs weitaus mehr als das Verstehen und Verbessern alter Reaktions­ und Persönlichkeitsmuster. Sie ist das Transzendieren des fordernden und bedürftigen Ich mit seinen scheinbar verlockenden Angeboten der persönlichen Wichtigkeit und Besonderheit sowie das schrittweise Akzeptieren einer ruhigen, von Gott gegebenen Identität. Ziel der Arbeit mit dem Kurs ist es, die Identifikation mit dem Ego­Selbst, der Identität aus Kleinheit, Groll, Angst und Schuldgefühlen, bewusst zu machen und schrittweise zu lockern und zu lösen. Damit entsteht Frieden, der uns zunehmend an eine alte, verschüttete Wahrheit in uns erinnert: die Identität der Unverletzlichkeit, Unschuld und Liebe, die wir nie verloren haben.Das ist der langwierige Prozess des spirituellen »Laufenlernens«, der mit dem Kurs eingeleitet wird. In Situationen von Angst und Stress gibt es die Alternative des Wunders, wenn wir die kleine Bereitwilligkeit haben, uns innerlich nicht zu verschließen und aufrichtig um Hilfe zu bitten. Der Kurs drückt das mit folgen­ den Worten aus: »Vielleicht gibt es eine andere Weise, dies anzusehen. Was kann ich dabei verlieren, wenn ich frage?« (Textbuch S. 631) Diese Haltung der inneren Offenheit zu schulen und lebendig werden zu lassen ist eines der wesentlichen praktischen Anliegen dieses großen spirituellen Werkes.Dr. William Thetford & Dr. Helen Schucman1320 Seiten, gebundenISBN: 978-3-923662-18-0Greuthof Verlag

59,80 €
Das Einmaleins Poster
Das Einmaleins Poster
Neu: Zahlen-Poster für zukünftige Ziffern-Zauberer Jede Zahl ist einzigartig! Um ein Gefühl für die Zahlenwelt zu entwickeln, werden in der Waldorfpädagogik Ziffern mit Bildern aus dem Lebensalltag der Kinder verknüpft. Dabei wird jede Zahl als Einheit vermittelt. Das Zahlen-Poster greift das Lernprinzip auf. Liebevoll gemalte Bilder der Künstlerin Raphaela Berendt erwecken die Zahlen 1 bis 12 zum Leben. Ein Kind, das sich eins mit der Welt fühlt verkörpert die 1. Für die 2 scheinen die Sonne und der Mond vom Himmel. Eine Pinguin-Familie symbolisiert die 3. Mit wunderschönen Motiven setzt sich die Zahlenreihe fort. Die „Neunheit“ bilden die acht Planeten unseres Sonnensystems gemeinsam mit der Sonne. Am Endet steht die 12, die als zwölfte Stunde eines Tages auf einer Uhr zu sehen ist. Am Rand jedes Zahlenfeldes steht das Einmaleins in der dazugehörigen Zahlenreihe. Immer ausgehend vom Ergebnis, lernen die Kinder die Rechenart der Multiplikation kennen. von Raphaela Berendt Größe: 50 x 70cm Auf umweltfreundlichem Recyclingpapier GTIN 0764137750275 Waldow Verlag -> Mehr zum Wesen der Zahlen erfahren Sie auf unserem Blog  <-

14,00 €
Der Taschendrachen
Der Taschendrachen
Unglaublich: Aus einem Schlüsselanhänger entfaltet sich ein richtiger Stoffdrachen mit fast einem halben Meter Spannweite. Der Taschendrachen kommt ganz ohne Gestänge aus, denn für die nötige Steifigkeit sorgen zwei luftgefüllte Stabilisierungsbälge. Und so schnell wie Sie ihn ausgepackt haben, ist er auch schon wieder in seiner winzigen Reißverschlusstasche verschwunden. Ein toller Wind-Wetter-Spaß für Groß und Klein! Achtung! Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Erstickungsgefahr wegen verschluckbarer Kleinteile und Verletzungsgefahr durch lange Schnüre. Nicht in der Nähe von Hochspannungsleitungen und bei Gewitter benutzen! Produktdetails: Kunststoffdrachen mit einer 40 Meter langen Schnur auf kleiner Spindel, Metallwirbel, in einer Reißverschlusstasche mit kleinem Karabiner. Maße: ca. 42 x 38 cm, Länge Schwanz: 70 cm, Tasche Durchmesser: ca. 9 cm Gesamtgewicht: nur 22 g

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Sterntaler I Postkarte
Sterntaler I Postkarte
von Margret von Borstel GTIN 0764137745820 Waldow Verlag

1,40 €
Vom größten Bilderbuch der Welt - Sternbildergeschichten durch das Jahr
Vom größten Bilderbuch der Welt - Sternbildergeschichten durch das Jahr
Jeden Tag liegt es aufgeschlagen vor uns, das größte Bilderbuch der Welt, und besonders am Abend und in der Nacht, wenn der Himmel wolkenlos ist, leuchtet es uns entgegen, Seite für Seite, jeden Monat eine neue. Zu jedem Sternbild erzählt Erika Dühnfort eine Geschichte, und jedes Sternbild wird auf einer Karte dargestellt. »Himmelssteinbock, Sternenböcklein,fürchtest du den Schützen nicht?Springst ihm nach, die Silberhörnleinkeck und funkelnd aufgericht’!Schütze mit den hellen Pfeilen,wohin schaust du? Hüte dich!Sieh, der Skorpion, der arge,mächtig dehnt und reckt er sich!Doch im Gleichmaß ruht die Waage.Wer sie wohl in Händen hält?Mit den beiden goldnen Schalenzwischen Bös’ und Gut gestellt.Neigt die lichte Himmelsjungfrausich schon leis’ den Nebeln zu.Ihre helle Sternenährefunkelt Sommerabendruh.« ab 9 Jahren Autorin: Erika Dühnfort 175 Seiten Gebunden mit farbigen Sternenkarten ISBN 978-3-7725-2535-3 Verlag Freies Geistesleben

20,00 €
Postkartenserie DANIELA DRESCHER (16 Motive)
Postkartenserie DANIELA DRESCHER (16 Motive)
16 Motive: Rehe in der Nacht (oder Elfen und Zwerge), Amsel und Elfe, Feenkönigin, Blumentanz, Piraten, Junge Tiger, Kinder der Welt, Vier Jahreszeiten, St. Martin, Frühlingsfreuden, Elfe und Eule, Igel, Alles Liebe!, Der Sämann, Winterhimmel, Erntehelfer  (Die Postkartenmotive können vereinzelt abweichen.) GTIN 0764137745738 Waldow Verlag

17,50 €
Die Abenteuer der Tulle-Zwerge
Die Abenteuer der Tulle-Zwerge
von Paul Biegel  Klein Pier und Buckeldieter, Klotz und Zwirn und die anderen 96 Tulle-Zwerge leben auf der Heide. Fröhliche Geschichten begleiten sie durch Alltag und Festtage, Gefahren und Rettungsaktionen, in Kaninchenbau, Bienenstadt und Bauernfeld. – Und bald ist klar: Die Tulle-Zwerge lassen ihre Freunde nicht im Stich! Und am allerwenigsten Klein Pier, der großherzigste von allen. Ein findiges Völkchen auf der Heide ab 4 Jahren 127 Seiten Halbleinen ISBN 978-3-8251-7802-4 Verlag Urachhaus

18,00 €